Jenseits des Gottesackers, Trauer ohne Transzendenz
Ein Gespräch mit Trauerwald-Betreiber Anton Aschenbrenner
20.09.2026 14 min
Zusammenfassung & Show Notes
Die Redaktion von „Menschsein“ spricht mit Anton Aschenbrenner, einem ehemaligen Pfarrer und heutigen konfessionsfreien Trauerredner und Betreiber von sog. Trauerwäldern (letzte Ruhestätten ohne religiösen Bezug) über die Möglichkeiten und Grenzen der Bestattung in Bayern. Dabei wird schnell klar, dass das Bayerische Bestattungsgesetz von 1970 so gar nicht mehr der Lebensrealität der Menschen von heute entspricht. Zentraler Punkt ist aus Aschenbrenners Sicht hier nicht zuletzt die Mobilität, mit der wir heutzutage durchs Leben gehen. Dass jemand in einer Gemeinde geboren wird, lebt, stirbt und dort begraben wird, ist nun eher die Ausnahme. Berufliche und private Lebensumstände sorgen dafür, dass Menschen den Wohnort wechseln. Mancher möchte nach dem Tod zurück in die Heimat, ein anderer vielleicht in der neuen Heimat bleiben.
Auch Angehörige, die ein Grab besuchen und pflegen würden, leben vielleicht viele hundert Kilometer weit entfernt und möchten ihrer Verstorbenen im eigenen Garten beisetzen. Doch hier ist das bayerische Bestattungsgesetz streng. Das gehört geändert – sagen sowohl Anton Aschenbrenner als auch der bfg Bayern.
Wo es Trauerwälder gibt, wo sie geplant werden, was sie gegen die Klimakrise ins Feld führen, wie weit die Planungen eines Trauerwaldes unter bfg Bayern-Trägerschaft gediegen sind und was sich 2025 genau zwischen Kirche und Gemeinderat in Tannstein abspielte und einen säkularen Trauerwald an dieser Stelle verhinderte, wird in dieser Folge besprochen.
"Menschsein" wird von einem kleinen idealistischen Team produziert. Wir haben das Ziel, wichtige humanistische Themen stärker in den gesellschaftlichen Diskurs zu bringen. Dabei freuen wir uns über eure Unterstützung, indem ihr den Podcast teilt, empfehlt, einen Kommentar schreibt, dem bfg Bayern auf Instagram folgt oder uns eine Spende zukommen lasst (jeder Betrag hilft!). Danke!
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